Psychologe Dr. W. Osmar, PhD.
Therapien für Erwachsene
Therapien Für Erwachsene professionell, individuell und vertraulich für Sie.
Behandlungsfelder
Ich begleite Erwachsene bei unterschiedlichen psychischen Belastungen, inneren Konflikten und Lebenskrisen. Ziel ist es, gemeinsam tragfähige Wege zu entwickeln, die Ihre persönliche Situation nachhaltig stabilisieren und verbessern.
Dabei werden auch soziale Erfahrungen und individuelle Lebensbedingungen sensibel berücksichtigt.
Eine Übersicht der psychischen Erkrankungen bei Erwachsenen, die in meiner Praxis häufig diagnostiziert und psychotherapeutisch behandelt werden, finden Sie [hier].
Häufig behandelte Diagnosen und Störungsbilder (ICD-11)
Die Behandlung erfolgt individuell, ressourcenorientiert und leitliniengerecht auf Grundlage der aktuellen ICD-11 als internationalem Klassifikationssystem für psychische und medizinische Diagnosen. Im deutschen Gesundheitssystem wird derzeit noch die ICD-10 (Version 2026) verwendet, an der ich mich bei der Abrechnung mit den Krankenkassen orientiere.
Depressive Störungen
- Depressive Episoden
- Rezidivierende depressive Störungen
- Dysthyme Störung
- Bipolare Störungen (Wechsel zwischen depressiven Phasen und Episoden gehobener Stimmung mit gesteigertem Antrieb)
Typische Begleiterscheinungen sind Antriebsmangel, Schlafstörungen, Grübeln, Selbstzweifel, Gefühle innerer Überforderung und Lebensüberdruss- oder Suizidgedanken.
Angst- und Panikstörungen
Angststörungen äußern sich durch anhaltende Sorgen oder plötzlich auftretende Panikattacken, häufig begleitet von körperlichen Symptomen wie Herzklopfen, Schwindel oder innerer Unruhe.
Typische Formen:
- Generalisierte Angststörung
- Panikstörung
- Agoraphobie
- Soziale Angststörung
- Spezifische Phobien
Traumafolgestörungen und Belastungsreaktionen
Belastende oder traumatische Erfahrungen können langfristige psychische Folgen haben.
- Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)
- Komplexe PTBS
- Anhaltende Trauerstörung
ADHS/ADS im Erwachsenenalter
ADHS- und ADS-Ausprägungen können bis ins Erwachsenenalter bestehen oder erst dann erkannt werden. Im Vordergrund stehen Schwierigkeiten mit Aufmerksamkeit, Organisation und Impulsregulation. Zugleich zeigen sich häufig besondere Denkweisen oder kreative Stärken.
- ADHS
- ADS
Autismus-Spektrum-Störung
Autismus beginnt in der frühen Kindheit und bleibt nach bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnissen ein lebenslanger Aspekt der Persönlichkeit. Im Erwachsenenalter stehen häufig Besonderheiten in der sozialen Kommunikation, der Interaktion und der Reizverarbeitung im Vordergrund.
Therapeutisch geht es vor allem darum, das Selbstverständnis zu stärken, den Alltag zu strukturieren und vorhandene Ressourcen auszubauen.
Zwangsstörungen
Zwangsstörungen zeigen sich durch aufdringliche Gedanken oder wiederkehrende Handlungen, die als belastend erlebt werden.
- Zwangshandlungen
- Zwangsgedanken
- Körperdysmorphe Störung
- Hortungsstörung
Essstörungen
Essstörungen betreffen Essverhalten, Körperbild, Selbstwert und Emotionsregulation.
- Anorexia nervosa
- Bulimia nervosa
- Binge-Eating-Störung
Die Behandlung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit ärztlichen Kolleginnen und Kollegen.
Somatische Belastungsstörung
Anhaltende körperliche Beschwerden, die mit starker innerer Belastung einhergehen. Im Vordergrund stehen das Ausmaß des Leidens und die intensive gedankliche Beschäftigung damit.
Stressbedingte Erschöpfung
- Erschöpfungszustände
- Arbeitsbezogenes Burnout
Persönlichkeitsbezogene Schwierigkeiten
Die ICD-11 betrachtet Persönlichkeitsstörungen dimensional. Im Vordergrund stehen der Schweregrad und die individuellen Persönlichkeitsmerkmale.
Typische Merkmale:
- Starke emotionale Reaktionen
- Instabile Beziehungen
- Schwierigkeiten mit Nähe, Kontrolle oder Impulsivität
Bekannte Muster wie Borderline oder narzisstische Ausprägungen können diagnostisch erfasst werden.
Sexualität und sexuelle Gesundheit
Behandelt werden unter anderem:
- Sexuelle Funktionsstörungen
- Paraphile Störungen (bei Leidensdruck oder interaktioneller Grenzüberschreitung)
- Zwanghafte sexuelle Verhaltensstörung
Geschlechtsinkongruenz wird nicht als psychische Erkrankung eingestuft, sondern als Zustand, der bei Bedarf Versorgung und Unterstützung rechtfertigt.
Störungen der Impulskontrolle
- Kleptomanie
- Pyromanie
- Intermittierende explosible Störung
Tic-Störungen
- Tourette-Syndrom
Entwicklungsbedingte Lernstörungen
- Lese-Rechtschreibstörung
- Rechenstörung
Belastende Lebensumstände (keine eigenständigen Diagnosen)
Leidensdruck kann auch entstehen durch:
- Perfektionismus
- Hochbegabung
- Migration
- Familiäre Erwartungen
- Geschlechtsinkongruenz
- Akute Lebenskrisen
Besteht ein behandlungsbedürftiger Leidensdruck mit Krankheitswert, übernimmt die gesetzliche Krankenkasse in der Regel die Kosten.
Stimmen der Patienten
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100% zufrieden ein toller Arzt fülle mich immer super nach jeder Behandlung.
Maria Belvis
Sehr gute Erfahrungen gemacht, jederzeit zu empfehlen.
Andreas Müller
Wann ist eine Psychotherapie sinnvoll?
Eine psychotherapeutische Behandlung kann hilfreich sein, wenn Beschwerden
- länger anhalten,
- Alltag, Beruf oder Beziehungen beeinträchtigen und
- mit deutlichem Leidensdruck verbunden sind.
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Psychologische Psychotherapie | Verhaltenstherapie
Als kassenärztlich zugelassener Psychotherapeut begleite ich Sie mit dem Schwerpunkt Verhaltenstherapie. Die Abrechnung ist über alle gesetzlichen Krankenkassen, privat oder als Selbstzahler möglich.